Kindererziehung mal anders! So lernen Sie ihren Kindern die Wochentage

Hier habe ich ein Video zum Thema Kindererziehung gefunden das wie ich meine, echt lustig natürlich nicht ganz erst gemeint :-)
Ich möchte es Ihnen dennoch nicht vorenthalten.
Viel Spass beim anschauen.

Bitte geben Sie noch einen kleinen Kommentar zu diesem Video ab.

Kindererziehung und das Thema “Wie schläft mein Kind alleine ein?”

Es gibt eine Menge Ratgeber zur Kindererziehung und alle möglichen Themen werden diskutiert und beratschlagt. Unzählige Foren beschäftigen sich mit dem Thema Kindererziehung und wann ein Kind was können muss. Eine Leistungsgesellschaft schon für Kinder, Mütter und Väter – und viele fühlen sich unter Druck gesetzt und wollen nur nichts verkehrt machen. Das Kind trägt noch Krabbelschuhe, aber schon beginnt der Konkurrenzkampf der Eltern um die ersten Schritte. Dann kann es zu Dingen im Familienleben kommen, die so eigentlich nicht geplant waren. Dazu gehört unter anderem das alleine Einschlafen der Kinder am Abend.

Manche Kinder tun es einfach und niemand weiß warum es dann so einfach klappt. Andere Kinder möchten nicht alleine einschlafen und verlangen meist Mama bei sich. Und zugegeben es ist ja auch schön, die Nähe des Kindes zu spüren, mit ihm zu kuscheln und zu spüren wie es einschläft. Nur auf Dauer funktioniert es so eben nicht. Kinder müssen lernen alleine einzuschlafen. Um dies stressfrei zu erreichen, gibt es verschiedene Wege, denn auch jedes Kind ist ganz verschieden vom anderen. Aber Liebe, feste Rituale den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen und natürlich auch Konsequenz machen es möglich, dass das Kind alleine einschläft.

Am einfachsten funktioniert es natürlich, wenn so früh wie möglich begonnen wird. Selbst ein Baby lernt relativ schnell, dass es nun Zeit zum Einschlafen ist, wenn es nach dem Baden, Füttern und Schmusen zum Schlafen gelegt wird. Klar wird es damit nicht einverstanden sein, aber wenn das Kind dann im Bett kurz beruhigt wird und Mama wieder geht, wird es nach ein paar Tagen immer besser funktionieren. Haben Kinder sich daran gewöhnt in Mamas Anwesenheit zu schlafen wird es schon schwerer. Aber auch hier kann man es schaffen. Ein bisschen Konsequenz, die manchmal schwer durchzusetzen ist, gehört natürlich dazu. Feste Abendgewohnheiten geben Kindern Sicherheit. Nach einem langen Tag im Kindergarten und auf dem Spielplatz

haben die Kleinen eine Menge zu erzählen und zu verarbeiten. Beim Baden oder Duschen vom Tag erzählen zu lassen nimmt schon mal viel Aktion aus dem Tag. Ab einer bestimmten Uhrzeit sollte nicht mehr getobt werden, damit Ruhe einkehrt. Und beim gemeinsamen Abendessen kann jeder vom Tag erzählen auch Mama und Papa. Kinder hören gerne zu. Fragen stellen und gemeinsam lachen gibt ein sicheres Gefühl.

Dann geht es rechtzeitig ins Bett. Und hier sollten Mütter immer auf die Situation reagieren. Ist das Kind schon sehr müde und reibt sich die Augen nur noch eine kurze Geschichte erzählen. Dann einen Gute Nacht Kuss geben und das Zimmer verlassen. Wenn das Kind noch munter ist, kann die Geschichte ja ein bisschen länger sein. Dabei darauf achten, dass das Kind ruhig liegt oder sitzt und nicht herumkrabbelt. Da kann es helfen, wenn man sich die Geschichte vom Kind erzählen lässt. Danach sollte sich das Kind hinlegen und schlafen. Eltern sollten unbedingt das Zimmer verlassen. Kommen die Kinder immer wieder aus dem Zimmer oder rufen, sollten Eltern noch einmal in das Zimmer gehen, damit die Kinder wissen, es ist jemand da. Dann muss auch mal Strenge sein, aber natürlich ohne Schreien und lange Reden. Es ist jetzt Zeit zu schlafen, morgen ist ein neuer Tag und dann können wir reden. Das sollte die Botschaft sein.

Viele Kinder kommen mit der Dunkelheit nicht zurecht. Hier hilft ein Nachtlicht, dass später gelöscht wird. Es gibt auch viele schöne Hörspiel CDs, so dass die Kinder noch eine Weile leise hören können oder darüber einschlafen. Sind Kinder noch nicht richtig müde, können sie auch ruhig im Bett noch eine kleine Weile mit dem Auto oder der Puppe spielen. Aber sie müssen leise sein. Helfen kann es Kindern auch, wenn die Tür einen Spalt offen bleibt und die Kinder die Eltern hören können.

Es gibt kein Universalrezept. Bei manchen Kindern funktioniert es ganz schnell mit dem alleine einschlafen, bei anderen dauert es halt etwas länger. Aber mit Geduld und Konsequenz kann es geschafft werden.

 

Kindererziehung ein Drahtseilakt?

Kindererziehung war niemals einfach. Doch stellt sie Eltern gegenwärtig vor besondere Probleme, für die es keinerlei Richtwerte in der Pädagogik vergangener Jahrhunderte mehr gibt. Kinder richtig erziehen – das ist dennoch der Wunsch vieler Eltern. Was aber versteht man unter „richtig“? Was sind geeignete und erwünschte Erziehungsformen und -ziele? Und wie lassen sie sich ohne dauernde nervliche Erschöpfung erreichen? Wer sich auf die Suche nach Antworten begibt, wird rasch fündig. Findet in einem Elternforum Hilfe oder in einem Kurs Kindererziehung. Doch ebenso rasch wird er bemerken, wie weit die Ansichten zu diesem wichtigen und sensiblen Thema auseinandergehen.

Autoritär maßregeln oder den demokratischen Selbstversuch wagen – welche pädagogische Richtung man auch bevorzugt, es wird immer jemand Kritik daran äußern. Eltern sollten sich daher verdeutlichen: Kinder richtig erziehen bedeutet nicht, einer Handvoll Regeln und Ritualen zu folgen. Erziehung findet zwischen Ihnen und Ihrem Kind statt. Sie gemeinsam bestimmen den Weg, Tag für Tag. Und dennoch ist Kindererziehung nicht einfach als Teamarbeit zu verstehen. Nicht jede Entscheidung muss oder kann ausdiskutiert werden. Von grundlegender Bedeutung ist jedoch, dass Sie Ihr Kind im Blick haben – nicht ein pädagogisches Konstrukt. Das bedeutet auch, dass Sie es nicht entgegen seiner eigenen Veranlagung, seiner Talente und Wünsche in eine Richtung (er)ziehen wollen, die ausschließlich Ihren eigenen Vorstellungen entspricht.

Ein Elternforum oder ein Kurs Kindererziehung kann hilfreiche Anregungen für den Alltag mit Kindern geben. Der Austausch mit anderen ist besonders wichtig für Eltern, die auf große Widerstände in der Erziehung treffen. Ein Kind, das andere Kinder schlägt, das nicht schlafen will, das sich weigert zu essen oder überwiegend ängstlich und weinerlich reagiert, bringt Eltern leicht zur Verzweiflung. Selbstzweifel und Schuldgefühle, die daraus resultieren, sind jedoch keine guten Ratgeber. Im Gegenteil: Sie verstärken das Problem häufig noch, führen dazu, dass Erziehung zu einem wütenden Gegeneinander statt zu einem liebevollen Miteinander wird. Gerade bei Schwierigkeiten sollte daher niemand zögern, ein Elternforum oder einen Kurs Kindererziehung zurate zu ziehen. Entsprechende Angebote finden sich mittlerweile sogar online – zum Beispiel unter www.erziehung-der-kinder.com –, sodass auch Eltern, die zeitlich stark eingeschränkt sind, daran teilnehmen können.

Die richtige Kindererziehung ist eine liebevolle Kindererziehung, bei der die Eltern dem Kind helfen, die eigenen Talente und Anlagen bestmöglich zu entfalten. Und doch, Kinder richtig erziehen fällt im Alltag nicht immer leicht. Zudem findet Kindererziehung nicht nur im geschützten privaten, sondern auch im öffentlichen Raum statt, in dem Kinder zahlreichen Einflüssen und Versuchungen ausgesetzt sind. So reicht auch die Frage nach dem Zuviel oder Zuwenig gegenwärtig in nahezu alle Bereiche der Kindererziehung hinein. Kein Kurs Kindererziehung, kein Elternforum in dem es nicht um Fernsehen, Internet oder Spielekonsolen, die Anschaffung von sinnvollem Spielzeug oder Fragen gesunder Ernährung geht. Wer Kinder richtig erziehen will, muss sich gegenwärtig also vor allem mit Fragen nach dem richtigen Maß befassen.

Kindererziehung auch im Umgang mit dem Internet?

Das Internet ist mittlerweile ein Medium geworden genau wie das Telefon. Aus dem Leben nicht mehr weg zu denken. Das macht auch vor unseren Kinder nicht halt. Sie bekommen es spätestens mit wenn wir mal schnell ein Rezept auf Chefkoch.de suchen oder die Mails abrufen.

Irgend wann werden unsere Kinder auch in Internet müssen. Aber das Internet bringt die eine oder andere Gefahr mit sich. Man sollte Kinder nicht einfach Googlen lassen und schon gar nicht alleine, wie schnell ist man da auf einer schmuddel oder gewaltverherrlichenden Seite gelandet.

Man darf sich ja auch nicht einfach in ein Autosetzen und losfahren. Logisch sonst passiert ein mit ziemlicher wahrscheinlichkeit ein  Unglück. Deswegen macht man auch erst den Führerschein und dann darf man fahren.

Mit Kindern und Internet sollte man es auch so handhaben. Die Eltern sollten auf jeden Fall mit ihren Kindern Surfen und Sie an die Materie heran führen wenn die Kinder so weit sind. So gibt es auch keine Bösen Überraschungen.

In einem weiteren Artikel werde ich mich dann mit Softwarelösungen auseinander setzen. Um Sie in diesem Thema auch nicht im Regen stehen zu lassen.

Sind ihre Kinder schon im Internet unterwegs ? Wie händeln Sie das?

Lassen Sie es mich wissen und hinterlassen Sie einen Kommentar

Kindererziehung muss gelernt sein!

Alle Eltern werden diesen Satz wohl ohne zu überlegen unterschreiben. Dass viele Eltern aber mit der Erziehung überfordert sind, zeigt die traurige Tatsache der vielen Kindesmisshandlungen. Fast täglich kann man solche in den Maiden verfolgen. Viel fragen sich wohl wie es erst soweit kommen konnte, aber leider nehmen die meisten Eltern erst Unterstützung an, wenn es schon fast zu spät ist.Dabei ist Hilfe oft sehr nah, man muss nur den schwierigen 1. Schritt wagen. Denn mittlerweile gibt es einige Kursangebote für diesen Bereich des Lebens.


“Ein Kurs für Kindererziehung – Eltern sind gefragt!”,  so lautet oft das Motto. Dabei kann man Kurse mit den unterschiedlichen Schwerpunkten besuchen.
Die Erkrankung ADHSwird dabei intensivste thematisiert, denn das betrifft alle Bevölkerungsschichten. Und diese Eltern hören oft zu Genüge den Vorwurf ihre Kinder schlecht zu erziehen.Wie in allen Kursen zu Kindererziehung werden auch hier Grundlagen vermittelt, die den Umgang in Extremsituationen erleichtert. Auch pos. Rückmeldung  darf hier natürlich nicht fehlen.Eltern können untereinander ihre Erfahrungen und Probleme austauschen. Dabei können Schuldgefühle und schlechtes Gewissen beiseite gelegt werden. Wer sich für einen Kurs zur Kindererziehung entscheidet, sollte das Angebot sorgfältig prüfen und im Umfeld nach Erfahrungen fragen.

 

 

Kinder erziehen – kein Kinderspiel

Früher war Kindererziehung mit ziemlich strengen und versteiften Regeln , was leider für Kinder oft nicht sehr förderlich war.
Gott sei Dank aber sind diese Zeiten vorbei, in denen Kinder keinen eigenen willen haben durften und bei Fehltreten Prügel bekamen.

Allerdings werden heute viele Eltern, besonders junge Eltern, durch eine Flut von Ratgebern, Tipps, pädagogischen Richtlinien und verschiedenen Stilen der Erziehung geradezu erschlagen.

Wer versucht, das alles zu beherzigen, müsste sein Kind von Tag zu Tag anders erziehen. Die eigenen ethischen, moralischen und charakterlichen Maßstäbe sollten an die Erziehung der Kinder angelegt werden. Wie schließlich sollte den Kindern etwas vermittelt werden, an das die Eltern nicht glauben oder worüber sie grundsätzlich Zweifeln?

Die Einflüsse von außen sind  sehr groß. Noch schwieriger wird es dann wenn die Eltern sich untereinander uneinig sind. Und dann auch noch die Großeltern miterziehen wollen.
Deshalb ist es sehr wichtig, dass beide Elternteile sich Gedanken über ihren Erziehungsstil machen und sich dann gegenseitig austauschen.
Somit können sie einen gemeinsamen Konsens finden und müssen nicht vor den Kindern zu diskutieren beginnen – was übrigens auch nie geschehen sollte.

 

Bei der Erziehung ist es am Besten den Mittelweg zu finden. Neben Regeln und Grenzen das übrigens jedes Kind braucht, so es auch genügen Freiräume für sich haben. Nur so kann es sich körperlich und geistig gut entwickeln und selbstständig werden. Und eine eingehen Meinung haben. Kinder brauchen konsequent durchgeführte Regeln. Sie sollten sie nicht nur verstehen, sondern auch lernen mit den Grenzen umzugehen. Dabei versteht sich natürlich von selbst, dass diese altersentsprechend angepasst werden.
Die idealen Erzieher gibt es nicht. Viel Liebe, Geduld, Zeit für das Kind sind die wichtigsten Erziehungsgrundlagen.


Kindererziehung – Gefragt sind die Eltern!

Kindererziehung ist keine leichte Aufgabe.

Schnell können junge Eltern durch zu viele Ratschläge verunsichert werden, denn eindeutige Regeln lassen sich leider nicht aufstellen.

In der Kindererziehung sotten sich Eltern schon über einige Maßstäbe, Vorstellungen und Lebensweisen Gedanken machen. Denn offen ausgetragene Uneinigkeiten über Erlaubtes und Verbotenes, nicht eingehaltene Versprechen ohne kindgerechte Begründung und Inkonsequenz bekommt einer Erziehung nie gut.

Jedes Kind braucht auf sein Alter und Entwicklung abgestimmte Grenzen, um sich aktuell und später zurecht zu finden. Diese sollte natürlich von beiden Elternteilen konsequent vertreten werden wenn Uneinigkeiten bestehen, müssen diese unbedingt ohne Beisein der Kinder geklärt werden. In der Kindesentwicklung geht es um regelmäßige Tagesabläufe und Schlafzeiten, Zeiten für Spiel und Herumtoben und mehr.

Was Gesundheit und Sicherheit von Kindern betrifft müssen Grenzen gesteckt werden, was das Kind bereits kann, was gefördert werden und zugemutet werden kann und was noch zu gefährlich oder schädlich ist.

Kinder müssen  lernen, dass anderswo andere Regeln herrschen als zu Hause, zum Beispiel in der Schule. Auch das Verwöhnen der Enkelkinder durch die Großeltern stellt dann kein Problem dar, man muss es den Kindern nur erklären.
Aufpassen sollte man, das Regeln nicht als Bequemlichkeit aufgestellt werden um das Kind ruhig zustellen, sondern das sie  sinnvoll eingesetzt werden.
Auch sollten nicht verwirrend viele Vorschriften existieren und nicht alle paar Tage nach Bedarf verändert werden. Ausnahmen darf und sollte es geben. Allerdings sollten Eltern dann Eltern dem Kind auch sagen, dass dies aus diesem oder jenem Grund eine Ausnahme ist. Hilfreich kann oft der Austausch mit anderen Eltern aus der Eltern-Kindgruppe, Kita, Schule oder dem Freundeskreis sein.

Kinder richtig erziehen

Ein Kind „richtig“ zu erziehen, ist gar nicht so einfach. Bei den meisten stellt sich allerdings vorher bereits die Frage, was bedeutet denn eigentlich „gute Kindererziehung“?

In einem Satz lässt sich natürlich keine Antwort formulieren, wohl aber eine grundlegende Richtung aufzeigen.

Moderne Erziehung vereint die uneingeschränkte Liebe zum Kind, verbunden mit sehr viel Geduld, in Kombination mit Konsequenz im Handeln des Erziehenden zu einem großen Ziel: die heranwachsenden Menschen zu emanzipierten, mündigen, eigenständig handelnden Persönlichkeiten heranzubilden, die in der Lage sind, ihre Lebensplanung selbst in die Hand zu nehmen.

Das klingt allerdings viel einfacher als es tatsächlich ist. Dennoch stellen Liebe, Geduld und Konsequenz die wichtigsten Säulen innerhalb der Erziehungsanforderungen dar. Manch einer weiß zwar um diese recht einfachen Grundsätze der erfolgreichen Kindererziehung, scheitert aber zum Teil an ihrer Umsetzung. Denn leider steht dem Ideal der liebevollen und geduldigen Kindererziehung oft recht großer Stress der Eltern durch hohe Arbeitsbelastung sowie Zeitdruck gegenüber.

Auch das konsequente Handeln, welches einen ebenso unerlässlichen positiven Beitrag für die Erziehung der Kinder leistet wie die kontinuierliche Zuwendung, ist zur Herausbildung von Werten, Normen und sozialen Verhaltensweisen zwingend notwendig.

Leider fühlen sich Erziehende heutzutage schnell überfordert mit all den Aufgaben, die sich aus Beruf und Familienalltag ergeben – besonders dann, wenn Hilfen durch Großeltern oder andere Personen fehlen. Allein erziehende Elternteile haben es oft besonders schwer, den Spagat zwischen Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung und Haushalt zu schaffen. Kein Wunder, dass Eltern ihren Zielen einer stets auf das Wohl des Kindes ausgerichteten Förderung manchmal nicht gerecht werden können.

Viele Kinder erleben leider den Druck, der auf den Schultern ihrer Eltern lastet, bereits ebenso intensiv mit. In dieser Hinsicht sind auch Wirtschaft und Politik gefordert, verantwortungsvoll auf die familiären Belange der Eltern einzugehen. Schließlich stellt die heutige Bildung und Erziehung der Kinder die Weichen für unsere wirtschaftliche, politische sowie soziale Zukunft.

Gute Kindererziehung

Möchte man der Frage nach einer guten Kindererziehung nachgehen, so muss zunächst einmal geklärt werden, welche Normen und Wertvorstellungen heute gesellschaftlich wichtig sind.

Die vergangenen Jahrzehnte haben hier enorme Veränderungen gebracht. Von antiautoritärer Erziehung über Laissez-faire bis hin zum heute bevorzugten demokratischen Erziehungsstil hat sich ein sprunghafter Wandel vollzogen. Umso deutlicher tritt dieser Methodenwandel zutage, wenn man auf die anfänglichen Erziehungsmaßnahmen des 19. Jahrhunderts zurück blickt.

Als klassisches „Meisterwerk“ der damals vorherrschenden autoritären Erziehung sei das Kinderbuch des deutschen Arztes Heinrich Hoffmann erwähnt. Die darin enthaltenen Geschichten zeigen auf drastische Weise, welche verheerenden Folgen aus dem „Fehlverhalten unartiger Kinder“ entstehen können.

Glücklicherweise zählt diese Art von „Holzhammer-Pädagogik“ heute nicht mehr zu den gängigen Methoden moderner Erziehung. Vielmehr liegt die Betonung auf Erziehungszielen, die einen verantwortungsbewussten, selbstständigen Menschen hervorbringen, der sich selbst und andere achtet.

Zu den zentralen Aufgaben in der heutigen Erziehung gehört die Ausbildung von Sittlichkeit, Rücksichtnahme, Toleranz und Nächstenliebe. Die Förderung von Eigenaktivität und Selbstbestimmung stehen im Mittelpunkt bei der demokratischen Erziehung. Statt einer Bestrafung werden Lob, Anerkennung sowie positive Motivation als Methode guter Kindererziehung eingesetzt. Zudem ist Konsequenz ein wichtiger Aspekt. Begleitet von viel Liebe und Vertrauen durch die Erziehungspersonen können sich beim Kind positive Gefühle ausbilden, die sich schließlich manifestieren und dauerhaft ein freundschaftliches Miteinander fördern.

Unterschiede in der heutigen Vorstellung einer guten Erziehung lassen sich zwischen den Generationen erkennen. Großeltern legen oftmals auch heutzutage noch Wert auf „brave“ Enkel, die sich unterordnen, während junge Eltern und Erzieher den Schwerpunkt auf ein Mitspracherecht und die Gleichberechtigung der Kinder legen. Sie setzen eher auf Ermutigung und Unterstützung des Kindes, um Probleme zu überwinden anstatt Lösungen dogmatisch vorzugeben. Darüber hinaus bedarf es der Einsicht der Erziehenden, Lob und Kritik stets sachbezogen anzuwenden, d. h. das Verhalten des Kindes zu loben oder zu kritisieren, nicht das Kind als Person.

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